Aktiv im Netz – Internet für Engagierte


In der heutigen Zeit hat ehrenamtliche Arbeit keineswegs an Bedeutung verloren – im Gegenteil: Weil Männer und Frauen gleichermaßen viel Zeit an der Arbeit verbringen und nur wenig Freizeit haben, werden in vielen sozialen und kulturellen Bereichen händeringend Freiwillige gesucht. Der folgende Artikel soll Ihnen dabei helfen, Ihre Arbeit in einem ehrenamtlichen Bereich mit Hilfe des Internets besser zu organisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

1. Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Netzwerken

Die Rolle von sozialen Netzwerken im alltäglichen Leben wurde jahrelang unterschätzt – selbst wenn selbsternannten Internet- und Marketingexperten.
Nicht nur Unternehmen profitieren heute vom großen Erfolg von Facebook und Co: Auch kleine Vereine und ehrenamtliche Institutionen können diese Internetcommunities mit ein wenig Know-How für sich nutzen: Da viele Menschen erreicht werden, können so schnell neue Mitstreiter und Sponsoren gefunden werden.

Unabhängig davon, in welcher Art von Ehrenamt Sie tätig sind: Mitarbeiter und finanzielle Mittel sind nur selten in ausreichendem Maße vorhanden.
Eines dieser Probleme kann schnell behoben werden, wenn Sie ein paar Minuten täglich investieren. Erstellen Sie eine Homepage für Ihren Verein. Nutzen Sie dabei möglichst alle relevanten sozialen Netzwerke und teilen Sie kreative und technisch versierte Mithelfer zu, die sich um diese Seiten kümmern und sie immer auf den neuesten Stand bringen.
Aktualität ist das A und O im Internet: Ein öffentliches Profil in einem sozialen Netzwerk sollte regelmäßige Updates erhalten, damit sich viele interessierte Leser finden.

Werben Sie dezent um neue Mitarbeiter: Wenn Sie beispielsweise ein Vereinsfest veranstalten und auf der Suche nach neuen Jugendbetreuern sind, laden Sie alle Interessierten ein, die sich gerne bei Ihrem Verein vorstellen möchten.
Wenn Sie beispielsweise einen Sportverein betreuen, sollten Sie im Profil des Vereins über Spielerneuzugänge, Turniere, Spiele und Sonderveranstaltungen wie Grillfeste und vereinsinterne Feiern berichten. So erregen Sie schnell Interesse bei Ihren Lesern und können so bald nette Menschen finden, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten.

Eine besonders wichtige Rolle wird im Internet Bildern zugeschrieben: Da viele Menschen Texte online nur oberflächlich lesen, sollten Sie möglichst viele aussagekräftige Bilder einstellen: Diese erzielen viel Aufmerksamkeit und können Besucher Ihres Profils fesseln.
Bitten Sie Freunde, Bekannte und Unterstützer des Vereins, die Profilseite weiterzugeben: Je mehr Menschen das Profil besuchen, desto besser ist die Platzierung in der Suchfunktion eines sozialen Netzwerks und bei Internetsuchmaschinen.

Von viel öffentlicher Aufmerksamkeit können Sie im Endeffekt nur profitieren: Wenn Ihr Verein sehr viel Aufmerksamkeit erhält, können Sie eventuell schon bald Sponsoren für Ihr Ehrenamt gewinnen, sodass der Verein finanziell oder materiell unterstützt wird.

2. Kommunikation über ein Online-Forum

Der zwischenmenschliche Kontakt nimmt in allen Bereichen des Ehrenamts eine wichtige Rolle ein: Wer sich um Senioren oder Jugendliche kümmert, sollte auf keinen Fall kontaktscheu sein.

Damit die Mitarbeit geregelt ablaufen kann, ist jedoch auch die Kommunikation mit Mitarbeitern, Freunden und Unterstützern des Projekts äußerst wichtig.

Eine gute Möglichkeit, um den Kontakt zwischen allen Teilnehmern zu ermöglichen und zu strukturieren ist die Erstellung eines Internet-Forums. Online-Foren sind immer nach dem gleichen Schema aufgebaut: Es handelt sich dabei um eine Internetseite mit einem öffentlichen und einem privaten Bereich. So können auf einer Plattform Ankündigungen öffentlicher Art gemacht und Diskussionen mit registrierten Mitgliedern gestartet werden.

Des Weiteren finden Sie Unterforen, die verschiedenen Themenbereichen zugeordnet sind: Eine beispielhafte Gliederung könnte so aussehen:

Startseite des Forums

Öffentlicher Bereich

  • öffentliche Ankündigungen, Lob & Kritik

Mitgliederbereich

  • Ehrenamtliche Helfer stellen sich vor
  • Ankündigungen
  • Neuigkeiten und Diskussionen

In jedem der Unterforen können von Mitgliedern neue Themen eröffnet und Beiträge geschrieben werden.

Mit Hilfe vielfältiger Tools kann das Geschriebene illustriert werden: So können Bilder, Videos und Audiodateien eingebunden werden, sodass sie für alle Leser verfügbar sind.
Möchte ein Mitglied beispielsweise einen Plan für einen neuen Spielplatz vorstellen, kann dieser Plan ins Forum hochgeladen und von den anderen Mitgliedern angeschaut werden.
Ein Diskussionstool hilft bei Abstimmungen: Jedes Mitglied kann zu einer Fragestellung eine Antwort wählen, sodass etwas beschlossen werden kann, was von der Mehrheit unterstützt wird.

Professionelle Foren im Internet kosten häufig Geld. Es gibt jedoch viele Anbieter von kostenloser Forensoftware, die es Ihnen ermöglicht, direkt nach der Registrierung Ihrer Domain durchzustarten. Bei kostenlosen Angeboten wird häufig Werbung auf Ihrer Seite geschaltet, die jedoch nicht weiter störend ist.

Meist läuft die Registrierung wie folgt ab:

  1. Sie besuchen die Internetseite eines Forenanbieters und registrieren sich mit wenigen Mausklicks. In vielen Fällen müssen Sie dabei nur Ihren Namen, den Wunschnamen für die Internetadresse Ihres neuen Forums und Ihre E-Mail Adresse eingeben.
  2. ist die Registrierung abgeschlossen, erhalten Sie eine Bestätigungsemail. Folgen Sie den Anweisungen in dieser Mail.
  3. Ihr Forum ist nun online. Als Seitenadministrator können Sie Einstellungen vornehmen: Welche Bereiche sollen öffentlich zugänglich sein? Welches Design soll Ihr Forum haben? Meist steht eine Auswahl verschiedener Designs zur Auswahl, von denen Sie sich eines aussuchen können.
  4. sind alle Einstellungen vorgenommen, können die ersten Besucher und Mitarbeiter Ihres Projekts das Forum aufrufen, Beiträge lesen und schreiben.

Achten Sie darauf, dass Besucher von der Startseite aus mit einem Klick zu einem Kontaktformular gelangen: Wenn Fragen oder Anregungen zu Ihrer Arbeit bestehen, können geneigte Leser Ihnen somit eine E-Mail schicken oder Sie anrufen.